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Was meinen wir denn mit „Forschungsfrage“? Im Bewerbungsformular steht „hast du schon eine Forschungsfrage“?
Hallo, wir haben zur Vorbereitung auf die „Forschungszeit“ reichlich Interviews mit Handwerkenden geführt und uns selbst auch überlegt, was solche Forschungsfragen sein könnten – dabei ist eine lange Liste an Beispielen rausgekommen, vielleicht ist das inspirierend? Ich füge sie mal hier unten ein – aber wirklich nur zur Inspiration, was Forschungsfragen/Projekte sein können. Es gibt an den Experimentierorten auch bestehende Baustellen und Projekte und es ist für unser Projekt mindestens genauso interessant, wenn die „Handwerksforschenden“ dort mitarbeiten und dabei immer mal wieder notieren/festhalten, was ihnen auffällt an der Art, wie da gearbeitet wird – im Vergleich zum „regulären“ Arbeiten für den Betrieb oder den zahlenden Kunden…
https://region-als-werkstatt.de/?page_id=186
Hallo, wäre eine Teilnahme als Schweizer auch möglich?
Hallo Banjamin (vielleicht soll es auch Benjamin heißen?)
aus unserer Sicht spricht nichts dagegen. Die Handwerksausbildungen in der Schweiz (und in Österreich) sind der deutschen ja nicht so unähnlich. Allerdings solltest du dich als Schweizer nicht von dem Begriff „Elbe Valley“ verwirren lassen – das Elbe Valley ist euren Valleys in der Schweiz schon ziemlich unähnlich… 🙂
Arbeiten alle 12 Handwerksforschenden gleichzeitig und auch zusammen an den Orten oder wird das individuell entschieden?
Hallo Ann-Sophie, wir versuchen es Euch zu ermöglichen, dass ihr in 3-5er Gruppen zusammen an einem Ort sein könnt. Wir planen uns über das Jahr hinweg mit allen Handwerksforschenden auch zu gemeinsamen Treffen zusammen zu kommen. I
Wie werden die Zeiträume aufgeteilt? Es ist von jeweils 2 Monaten an einem Ort die Rede. Sind es dann zusammenhängend 6 Monate oder gibt es Pausen zwischen den Einsatzorten?
Hallo liebe Ann-Sophie, ja wir haben dies im Info-Call nochmal spezifiziert, es sind idealerweise 2-4 Monate an einem Ort und dann Wechsel. Von unserer Seite ist erst einmal keine Pause eingeplant, aber natürlich gibt es Raum und Zeit für Pausen in Abstimmungt mit den Orten. In Ausnahmefällen ist es auch möglich 2 Monate jeweils komprimiert zu machen und dann Pausen dazwischen. Schreibe das gerne in deiner Bewerbung dazu, was für dich möglich wäre und wir versuchen zusammen eine Lösung zu finden. Liebe Grüße Natalie
Super, danke für die Infos!
Wie versteht ihr eine halbe Stelle?
Ich habe aktuell einen Vollzeit-Job und müsste dort auf eine halbe Stelle gehen. Das wären natürlich feste Tage in der Woche.
Hallo Maiko, danke für deine Frage. Eine halbe Stelle bezieht sich bei uns auf 20 Stunden Arbeitszeit pro Woche über ein Jahr. Diese sind in Absprache an individuelle Lebens- und Arbeitsbedingungen anpassbar. Wenn es dir passt, komm gern am 12.10. um 17 Uhr in unseren Info-Call, da werden wir zu diesem Thema informieren. Anmelden kannst du dich dafür hier über die Webseite.
Hallo, auf welches Alter beschränkt sich der call?
Hallo, weder Call noch Ausschreibung sind altersbeschränkt. Es gibt natürlich den Zusammenhang zwischen der aktuellen Handwerksausbildung und unserem Bestreben, diese weiterzuentwickeln. Daher ist für dieses Projekt schon interessant, wenn jemand wirklich auch im „Mainstream“-Kontext gearbeitet hat, um überhaupt einen Unterschied zu erleben, wenn dann an unseren Experimentierorten gewerkelt wird. Aber wir freuen uns erstmal über alle Bewerbungen – es ist abzusehen, dass die Riege der Bewerbenden sehr vielfältig sein wird 🙂
Was sind Bürgerforscher*innen? Wo kann ich mehr darüber erfahren?
Hi Nina, Bürgerwissenschaftler*innen sind Menschen, die freiwillig und gemeinsam mit Wissenschaftler*innen aktiv in einem Forschungsprojekt zusammenarbeiten. In unserem Projekt bedeutet dies ganz allgemein, dass du während deiner Zeit an den Experimentierorten dein Arbeiten, Lernen und Experimentieren reflektierst und dokumentierst. Als Bürgerwissenschaftler*in gibst du so dein Erfahrungswissen in unser Projekt und erarbeitest z.B. gemeinsam mit uns welche Bereiche besonders relevant sind und wie die Zusammenarbeit zwischen engagierten Bürger*innen, Alltagsexpert*innen und Wissenschaflter*innen funktionieren kann. Schick uns gern eine Mail an Lisa (noel@thuenen-institut.de), wenn dich das Thema interessiert und du dir mehr Informationen wünscht.